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Direkt auf's Board?
21.09.2009, 12:04
Beitrag #1
Direkt auf's Board?
"Wie lange muss man dafür üben?"

Das ist eine Frage, die ich schon sehr oft auf der Wiese gehört habe. Die meisten Leute können sich nicht vorstellen, dass der Weg aufs Board unter Umständen sehr lang sein kann. "Sieht doch so einfach aus!" Ja, das stimmt, weil die Fahrer/Piloten wissen, was sie da tun, deshalb sieht es einfach aus.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für das Kitelandboarding ist der Umgang mit dem Drachen. Welcher Drachen, ist am Anfang erstmal egal. So wild das jetzt klingt: Ich habe meine allerersten erfolgreichen Runden auf einem All-Terrain-Board mit Antrieb eines großen Stabdrachens gemacht! Ganz einfach, weil ich den Drachen kenne! Ich bin mit ihm auf dem Rutsch- oder Arschleder bei 5 Windstärken unterwegs gewesen und habe mit ihm Leichtwindtänzchen bei einer Windstärke vollführt. Sobald man das Gefühl hat, selbst den Drachen zu fliegen und nicht mehr von ihm geflogen zu werden, könnte man sich langsam aufs Board stellen. Absolute Vorraussetzung fürs Landboarden ist ein Drachen, den man 100%ig kennt!

Sobald man weiß, wie man den Kite fliegen muss, um permanenten Druck am Windfensterrand zu bekommen, steht den ersten Metern auf dem Board nichts mehr im Wege. Dabei ist es erstmal völlig egal, ob es sich bei dem ersten Zugpferd um einen Stabdrachen, eine Lenkmatte oder sogar einen Depowerkite handelt. Er muss nur groß genug sein, um den Piloten auch im Stand vom Fleck zu bewegen. Erst dann sind die Bedingungen gegeben, den Rollwiederstand des Boards zu brechen und loszufahren, bzw. in Fahrt gezogen zu werden.

Alles Weitere ist eine Frage des Technik und kann am besten direkt auf der Wiese gezeigt werden.
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21.09.2009, 12:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.09.2009 12:21 von Ole.)
Beitrag #2
RE: Direkt auf's Board?
Unterschreibe ich sofort.

Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum viele Schulungen (so gut sie auch sein mögen) nicht zum erwarteten Erfolg führen. Ohne "blinde" Kite-Kontrolle geht nur ganz wenig.

Wenn mich Leute fragen empfehle ich immer folgendes:

1. Drachenfliegen ausprobieren. (Macht es Spass oder nicht?) Vielleicht einen günstigen 3Std. Schnupperkurs buchen oder lieb Fragen ob man nicht noch nen kleinen Kite dabei hat zum AusprobierenWink

2. Gebrauchten Trainerkite oder Vierleiner kaufen (Magma, Beamer, Buster, Rush, Hydra, etc....) Ruhig nicht ganz so groß, aber auch nicht zu klein. Vielleicht zwischen 3 und 5 qm. Je nach Pilot und Ambitionen. (Ps.: Ist höchstens ein wenig teuerer als ein Grundkurs)

3. Fliegen, Fliegen, Fliegen. Bis man die Augen zu machen kann. Kreuzkurs laufen. Sicherheitsübungen, blablabla...

4. Kurs machen oder Board kaufen und mit anderen auf die Wiese gehen.

5. Viel Spaß und die Gewissheit haben, dass man die teuren Euros des Kurses sinvoll genutzt hat.

Grüße
Ole
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29.01.2010, 11:02
Beitrag #3
RE: Direkt auf's Board?
6. nicht gleich mit dem Springen anfangen da dies zu anfang eher nicht so gut klapt und man dann e.v den spass verliert

7.Üben, Üben, Üben

und dan viel spass
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